Der Jahreskreis | Julfest | Geburt des Lichtes

Geburt des Lichtes | Wintersonnenwende | Gegenpol Lithafest | Frau Holle | Muttergöttin Percht | Lucina =Lucia (kleines Licht) | Weihe Nächte | Sonnenfest

Der 21. Dezember, der Beginn des neuen Zyklus, die Zeit des Wandels, der Tod der Dunkelheit war überwunden und neues Leben kann beginnen. Die Geburt liegt wie bei allem im Dunkeln und wächst dem Licht entgegen.


Unsere Ahnen feierten das Julfest zur Wintersonnenwende am 21.Dezember und galt als Sonnengeburtsfest. Viele Kulturen die Wiedergeburt des Lichtes. Auch im Christentum feierten viele Kulturen die Wiedergeburt des Lichts. Das Julfest läutete in der Thomasnacht die 12 Rauhnächte ein und war den Seelen der Entschlafenen gewidmet. In diese Zeit fällt auch die Wiedergeburt der Göttin des Lichts. Zu Ehren der Sonnengöttin Lucina, als Symbol für neues Leben entzündeten die Germanen Kerzen.


An Jul gilt es sich Zeit zu nehmen nur für sich selbst, gönnen Sie sich etwas wie z.B. mit der Familie zu unternehmen, oder mit Freunden, all die Dinge für die man unter dem Jahr wenig Zeit hat, aber auch Exklusivzeit für sich wie einen Saunagang, Waldspaziergang, Stille, abhängen nutzen Sie die Zeit mit sich selbst und finden Sie auf diese Weise die inneren Geheimnissen und Schätze die in Ihnen schlummern und darauf warten von Ihnen gefunden zu werden, also worauf uns das Element Erde immer wieder darauf hinweist und erinnert. Und wenn Sie dann Ihre geheimsten Schätze für sich gehoben haben, brauchen Sie die Zeit zwischen Jul (Sonnenfest) und Imbolc (das nächste Mondfest), sie brauchen die Zeit des starren Winters, des scheinbaren Todes die Ihnen und Ihren Schätzen den Raum und die feinen Kräfte zum entfalten verleiht. Schell wird Ihnen klar das der scheinbare tot nur ein Maximum an Rückzug und Ruhe ist um zur rechten Zeit im Frühling aus dem dunklen empor zu sprießen und kräftig zu Wachsen, wie ein Samenkorn das im Herbst ausgeseht wird und im Frühling mit dem Wachsen beginnt und über den Sommer bis zur Ernte wie von alleine und voller Magie zur Ernte gedeiht. Sehen Sie hier die parallelen zur Natur? Warum sollte sich die Natur beim Spezies Mensch etwas anderes einfallen lassen, als der Plan der sich schon seit Millionen von Jahren bei allen Lebewesen bewährt hat?


Lucina

Lucina (Mythologie), die Göttin, welche das Leben an das Licht der Welt förderte, ein Beiname der Juno und der Artemis, die man beide als helfende Geburtsgöttinnen verehrte. Die Mythe verschmolz Hera (Here), Artemis und Lucina zu einer Göttin, Eileithyia, Ilithyia, die entweder bei Geburten hilfreich durch ihre Nahe, oder hemmend durch ihre Abwesenheit war. Feindlich in dieser Beziehung zeigte sich Here, als Alkmene den Herakles gebar, und ebenso, als Leto schmerzvoll ihrer Entbindung von Artemis und Helios harrte.


Der römische Kaiser Konstantin erklärte um das Jahr 330 den Sonnengott zum Christengott, der das Licht der Welt symbolisiert. In Deutschland fand der Christtag erst im Jahr 813 Anerkennung. So kamen wir dann zu Weihnachten Im Christentum galt das Sonnwendfest zuerst als heidnischer Brauch. Auch noch 400 Jahren nach Christi Geburt wurde die Festlichkeit noch von den Kirchenoberhäuptern verboten. Jedoch ohne großen Erfolg zu stark war die Festlichkeit in der Gesellschaft verankert. Da das Ziel der Kirche stets die Missionierung der Andersgläubigen war, entschied man sich kurzerhand dieses Fest Jesus zu widmen.


Weihnachten

Der Name ist abgeleitet vom mittelhochdeutschen „ze den wihen nahten“ und bedeutet „in den geweihten, heiligen Nächten

Die erste Kalendernotiz, die die Geburt Jesu auf den 25. Dezember festlegt, findet sich im Chronographen des Kopisten Furius Dionysius Filocalus aus dem 4. JahrhundertAb dem 7. Jahrhundert setzte sich der Brauch, die Geburt Christi an diesem Datum zu feiern, auch in Deutschland durch.

„Die Gründe für die Festlegung auf diesen Tag sind nicht eindeutig“, so der Brockhaus

In der Christmas Encyclopedia heißt es dazu: „Der 25. Dezember wurde nicht auf biblischer Grundlage festgelegt . . ., sondern geht auf die heidnischen römischen Feiern zum Jahresende zurück“, die in die Zeit der Wintersonnenwende (Nordhalbkugel) fielen. Zu diesen gehörten die Saturnalien zu Ehren von Saturn, dem Gott des Ackerbaus, „und die gemeinsamen Feste der beiden Sonnengottheiten Sol (römisch) und Mithra (persisch)“, erklärt die Encyclopedia weiter. Beide Geburtstage wurden am 25. Dezember gefeiert, nach dem julianischen Kalender die Zeit der Wintersonnenwende.

Um das 350 erklärte Papst Julius I. den 25. Dezember zum Geburtstag Christi; von da an wurden diese heidnischen Feste „christianisiert“. In der Encyclopedia of Religion heißt es dazu: „Mit der Zeit hat das Fest der Geburt Christi alle anderen Sonnenwendriten entweder absorbiert oder verdrängt. Der auferstandene Christus (auch als Sol invictus bezeichnet) wurde immer öfter durch Sonnenbildnisse dargestellt, und die frühere Sonnenscheibe . . . wurde zum christlichen Heiligenschein.“


Zum Weihnachtsbaum

Auch der Weihnachtsbaum war lange Zeit von der Kirche aus verpönt und lange Zeit verboten. Erst im 18. Jahrhundert verbreitete sich der Brauch zunächst bei hohen Beamten und wohlhabenden Bürgern in den Städten, da Tannenbäume in unseren Breiten noch knapp und daher sehr kostspielig waren. Erst im 20 Jahrhundert wurde der Weihnachtsbaum in den Kirchen erlaubt. 1982 stand der erste Weihnachtsbaum auf dem St. Petersplatz, Vatikan durch Papst Johannes II. Seither ist es auch dort der Brauch

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Conan-Clach

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