Nahrungsheilkraft | Wie Nahrung heilt (3)

Neu ist die Idee nicht, dass Nahrung als Medizin eingesetzt wird. In der Traditionell Indischen Medizin (TIM), Traditionell Ayurvedische Medizin (TAM), aber auch in der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM) gibt es genug Beweise das Nahrungsmittel zu Heilungszwecken eingesetzt wurden. Bei der TAM und TCM hat die Ernährung eine sehr große Bedeutung. Sie greift das Yin und Yang auf , die in der sehr alten chinesischen Philosophie, die beiden Kräfte des Universums darstellen.

Yin ist die passive Kraft und wird in der Ernährung mit kühlend und befeuchtend bezeichnet, während Yang die aggressive Kraft ist und ihr die Rolle des wärmenden und trockneten zugeordnet ist.

Ein Therapeut wird versuchen je nach Erkrankung das Gleichgewicht zwischen den Kräften wieder herzustellen. D.h. Der Therapeut, versucht bei einem schleimbildenden Husten, das Gleichgewicht wieder herzustellen indem mit den „Yang-Lebensmitteln“ wie heiße Gemüsesuppen und Ingwer-Tee zu korrigieren, die die Wärme und Feuchtigkeit aus dem Körper ausleiten.

Ob bewusst oder nicht, haben unsere westlichen Vorstellungen in der TEM (Traditionell Europäischen Medizin), einiges gemeinsam mit der TAM und TCM.

Mit Synthetik besser Leben ?

Eine wirksame und ausgleichende Medizin kann ja auch fast nur aus der Natur kommen, da der frühe Mensch keinen Zugang zu den technischen Möglichkeiten der modernen Medizin hatte. In diesem Bezug ist die TAM und TCM von der modernen westlichen Medizin sehr weit entfernt. In der westlichen Medizin werden die Lebensmittel und ihre heilende Wirkung fast total ignoriert und dienen nur zur Nahrungsaufnahme. Es wird zwar ein wenig auf ein Gleichgewicht der der Fette, Kohlenhydrate und Proteinen geachtet, doch der Sinn ist hier sehr begrenzt.

Die TAM, TIM und TCM gehen davon aus, das Nahrungsmittel eine bestimmte Reaktion im Körper auslösen. Sie gehen davon aus das wir uns in unsere Evolution gemeinsam mit den Pflanzen in unsere Region entwickelt und genutzt haben, genauso wie die Wesen aus dem Tierreich, die auch meistens „Wissen“ was sie zu sich nehmen müssen.

Die meisten synthetisch, pharmazeutischen hergestellten Arzneien sind erst wen überhaupt wenige Jahrzehnte auf dem Markt, die Nebenwirkungen machen uns nicht gesünder. Nahrung und natürliche Heilmittel dagegen schon, ich möchte fast behaupten seit der Existenz von uns dies ist ja auch der Grund das wir noch hier sind, unser Organismus hat sich an diese gewöhnt. Darüber hinaus enthalten die Pflanzen etliche hunderte bioaktive Verbindungen, die moderne Medizin sucht im Gegensatz dazu das Allerheilsmittel, alle nützlichen Verbindungen werden verworfen und vergessen.

Noch ein paar Zahlen:

in den USA kamen 2005 mindestens 140 000 Menschen durch Pharmazeutika ums Leben. Ein Vergleich mit Heilkräutern und Nahrungsergänzungsmitteln verursachte nur 29 Tote. Nach einer Statistik die auch behauptet, dass die Zahlen für Europa proportional ähnlich liegen. Zugegeben der Vergleich hinkt etwas. Jedenfalls hat eine renommierte medizinische Fachzeitschrift im Jahre 2002 schon folgendes veröffentlicht: Das die Nebenwirkungen von Medikamenten eine führende Todesursachen in de USA sei. (Quelle: Journal of the American Medical Association)

Ganz wichtig unbedingt lesen !

Ich möchte Sie auf keinen Fall dazu animieren auf eine Einnahme Ihrer Medikamente zu verzichten, dazu bin ich auch nicht berechtigt, ich bin weder Arzt, Heilpraktiker noch Apotheker. Ich möchte lediglich das Bewusstsein schärfen und wünsche mir das Sie evtl. unter Beachtung einiger dieser Tipps in dieser Serie, in Zukunft weniger Medikamente einnehmen dürfen, diese Entscheidung trifft aber allein Ihr Arzt. Ich möchte Sie lediglich dazu auffordern die Verantwortung, für Ihre Gesundheit in die eigene Hand zu nehmen, evtl. benötigen Sie das eine oder andere Medikament erst gar nicht.

Auch ich darf von Zeit zur Zeit Pharmazeutika einnehmen. Ich möchte Sie auch darauf Aufmerksam machen das wir über eine gesunde ausgewogene Ernährung viel steuern können.

Conan-Clach 2020

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