Der Jahreskreis | Traditionen und Ihren Ursprung

Christliche Weihnacht, Hl. drei Könige und die Rauhnächte

Eigentlich wollte ich eine Serie zu den Rauhnächten starten. Da ich aber im Vorfeld schon gesehenen habe, was für ein Hype es in diesem Jahr um dieses Thema gibt und wie der ganze Mainstream der „Neu-Esoterik-Szene“ sich darauf stürzt, ist mir die Lust absolut vergangen. Deshalb habe ich auch das Thema mit der Nahrungsheilkraft zeitlich vorgezogen und damit schon angefangen. Zu den Traditionen wie Weihnachten, Rauhnächte, Sperrnächten und der gleichen habe ich dieses Jahr viel gelesen, leider auch viel Mist und inakzeptable Theorien. Den größten Mist aber, über den in den katholischen Gebieten, Feiertag der Heiligen drei Könige, und dazu möchte ich hier noch abschließend zu den Feiertagen etwas schreiben, über den Heilig Abend und Weihnachten habe ich ja schon ein paar Zeilen geschrieben. Ich habe aus Respekt darauf gewartet bis die Feiertage vorüber sind, doch jetzt ist es an der Zeit auch eine andere Ansicht in der Öffentlichkeit zu verbreiten, Die für mich weit aus logischer ist als die Märchen vom Heiligen römischen Reich.

Conan-Clach 2020

Feiern wir eine Metapher ?

Sirius der hellste Stern im östlichem Nachthimmel, welcher mit den drei hellsten Sternen, des Gürtels, eine Linie bilden. In der Antike, aber auch heute noch, werden die drei hellsten Sterne die drei Könige genannt. Die Linie von Sirius und den drei Königen zeigt am 25.12. genau auf das „Licht der Welt“ die Sonne. Hat die Geschichte der drei Könige hier seinen Ursprung ? Den hier folgen nachweislich drei Könige dem Stern im Osten, um den Ort des Sonnenaufgangs zu finden. Die Geburt der Sonne! Das ganze geschieht auch noch im Sternzeichen der Jungfrau. Das alte Schriftzeichen für Jungfrau ist ein leicht verschobenes „M“ wie Maria ? Das Sternbild der Jungfrau wird meist auch mit einem Bund von Weizenähren dargestellt, deshalb wird das Sternbild auch Haus de Brotes genannt. Beth ist im hebräischen das Wort für das Haus und Lechem steht für das Brot, somit wären auch hier beim Haus des Brotes. Vielleicht ist mit Betlehem gar kein irdischer Ort gemeint, sondern am Firmament, nämlich der Ort des Sternzeichen der Jungfrau.

Am 22.12. ein Tag nach dem Julfest (Wintersonnwende) scheint sich die Sonne, für mindestens drei Tage nicht mehr gegen Süden zu bewegen, wirkt dabei am 22.12, 23.12 und am 24.12. immer kleiner zu werden und scheint immer kürzer zu scheinen. Die kürzer werdenden Tage ab der Tag und Nachtgleiche, das Schnitterfest und die endende Ernte, leiten das Sterben der Sonne ein. Die dann an der Wintersonnwende 21.12. symbolisch stirbt und nach drei Tagen an 25.12. wiedergeboren wird.

Auch hier sehe ich noch eine parallele zum Neuen Testament, der Tempel der nach drei Tagen wieder aufgebaut wird, dort wird dieses aber an Ostern gefeiert. Doch wer weiß wo der Ursprung wirklich liegt ?

Conan-Clach 2020

Vom 22.12. bis zum 24.12. steht die Sonne am tiefsten am Horizont und bewegt sich nicht mehr nach Süden. An diesen Tagen steht sie im Sternbild Kreuz des Südens. Am 25.12. bewegt sie sich genau um ein Grad nach Norden und läutet damit das Ende des Winters ein un dkündigt den kommenden Frühling an. Daher sagt man: Die Sonne starb am Kreuz, war für drei Tage Tod und ist danach wieder auferstanden. Aus diesem Grund teilen sich Jesus Christus und viele weitere Sonnengötter die selbe Geschichte: Die Kreuzigung, drei Tage Tod und das Wiederauferstehungskonzept.

Es ist die Übergangsphase der Sonne, bevor sie die Richtung ändert und wieder zurück in die nördliche Hemisphäre steigt und den Frühling und damit Erlösung bringt.

Die Frühlings-Tag und Nachtgleiche (Äquinoktium) ist der Zeitpunkt, an dem die Sonne offiziell die böse Dunkelheit überwunden hat. Daher orientiert sich Ostern, der Tag an dem Jesus Christus nach seinem Tod wieder auferstanden ist, auch an der Frühlings-Tag und Nachtgleiche und nicht an einem festen Datum – wie man eigentlich meinen sollte.

Nach meiner Meinung ist der ägyptische Sonnengott Horus der Grundsteine für die Bibelgeschichte.

Über den ägyptischen Sonnengott Horus, um ca,3.100 Jahre vor Christi Geburt, ist heute dank zahlreicher Hieroglyphen viel bekannt. Horus ist die ägyptische Version der personifizierten Sonne. Sein ganzes Leben wird in den alten Mythen vom Nil bildhaft erzählt. Auch hier liegen astronomische Begebenheiten zugrunde wie z.B. der Lauf der Sonne. Wie jeder Sonnen-messias wurde auch Horus oftmals als Sonne oder Licht bezeichnet. Und auch über Sirius und das Kreuz des Südens, spielte bei den Ägyptern eine große Rolle.

Horus hatte einen Feind: Seth – die personifizierte Nacht bzw. Dunkelheit. Der Kampf Licht gegen Dunkelheit oder auch gut gegen böse sind die allgegenwärtigsten mythologischen Dualitäten, welche sich selbst heute noch auf vielen Ebenen ausdrücken. Metaphorisch gesprochen gewann Horus jeden morgen den Kampf gegen Seth, während Seth ihn abends besiegte und ihn in die Unterwelt schickte.

Schauen wir uns die Geschichte von Horus an, stellen wir einige sehr auffällige Gemeinsamkeiten mit der Jesus-Geschichte fest:

  • Horus wurde am 25. Dezember von der Jungfrau Isis geboren
  • Seine Geburt wurde von einem Stern im Osten begleitet
  • Dem Stern folgten drei Könige um den Retter zu finden und zu beschenken
  • Mit 12 Jahren war Horus Lehrer
  • Mit 30 Jahren wurde Horus getauft (von Anubis) und begann sein geistliches Amt
  • Horus hatte 12 Jünger mit denen er umherreiste und Wunder vollbrachte
    (z.B. Kranke heilen oder auf Wasser laufen)
  • Horus wurde auch die Wahrheit, das Licht, Gottes gesandter Sohn, der gute Hirte, das Lamm Gottes genannt
  • Typhon hat Horus verraten und er wurde ans Kreuz genagelt
  • Horus starb und wurde für drei Tage begraben, anschließend ist er wieder auferstanden

Diese Attribute, ob sie nun bei Horus den Ursprung haben oder sogar aus einer noch früheren Zeit kommen, haben viele Kulturen der Welt durchdrungen. Es lassen sich zahlreiche Götter finden, welche die selbe mythologische Struktur besitzen:

Astronomische Symbolik in der Bibelgeschichte

Die wohl offensichtlichste astronomische Symbolik in der Bibel und in allen anderen Geschichten mythologischer Sonnengötter ist die Zahl 12. Im Falle Jesus betrifft es seine 12 Jünger. Diese stehen laut Wissenschaftler schlicht für die 12 Sternzeichen mit denen Jesus, also die Sonne, umherreist. Die Zahl 12 taucht in der Bibel tatsächlich auffällig häufig vor: Die 12 Stämme Israels, 12 Brüder Josephs, 12 Richter Israels, 12 große Patriarchen, 12 Propheten im alten Testament, 12 Könige Israels, 12 Prinzen Israels, Jesus mit 12 Tempeln – um nur einige Beispiele zu nennen.

Das Christus Kreuz und das heidnische Tierkreiskreuz

Das Tierkreiskreuz zeigt das figurative Leben der Sonne. Es ist nicht nur ein künstlerischer Ausdruck um den Weg der Sonne zu verfolgen, es ist zudem ein heidnisches spirituelles Symbol dessen Kurzversion ein schlichtes Kreuz (mit oder ohne Kreis in der Mitte) ist – das Christus Kreuz. Auf den Spitzen der Kirchendächern steht laut Wissenschaftlern nichts anderes, als die Kurzversion des heidnischen Tierkreiskreuzes.

In früherer okultischer Kunst wurde Jesus Christus daher immer mit dem Kopf vor dem Zentrum des Kreuzes gezeigt. Dort wo im Tierkreiskreuz normalerweise die Sonne zu finden ist. Jesus ist die Sonne – die Sonne Gottes, das Licht der Welt.

Attis von Phrygien (Griechenland)

  • um 1.200 vor Christi Geburt
  • Attis wurde am 25. Dezember durch die Jungfrau Nana geboren
  • Attis wurde gekreuzigt und ist nach drei Tagen wieder auferstanden

Mithra (Persien)

  • um 1.200 vor Christi Geburt
  • wurde am 25. Dezember durch eine Jungfrau geboren
  • 12 Jünger
  • Mithra vollbrachte Wunder
  • Nach seinem Tod für drei Tage begraben und ist anschließend wieder auferstanden
  • Mithra wurde auch als die Wahrheit oder das Licht bezeichnet
  • Der heilige Tag für den Mithra-Gottesdienst war Sonntag

Krishna (Indien)

  • um 900 vor Christi Geburt
  • wurde von der Jungfrau Devaki geboren
  • ein Stern im Osten verkündete seine Geburt
  • Krishna vollbrachte mit seinen Jüngern Wunder
  • Krishna ist nach dem Tod wieder auferstanden

Dionysus (Griechenland)

  • um 500 vor Christi Geburt
  • wurde am 25. Dezember von einer Jungfrau geboren
  • er war Lehrer und vollbrachte Wunder (wie Wasser in Wein verwandeln)
  • er wurde auch als König der Könige, Gottes einziger in die Welt gesetzter Sohn, Alpha und Omega bezeichnet
  • nach seinem Tod ist Dionysus wieder auferstanden

Tatsächlich ist die Liste mit Gottheiten mit einer ähnlichen mythologischen Struktur von Horus noch um einiges länger:

  • Chrishna (Hindostan)
  • Budha Sakia (Indien)
  • Shalivahana (Bermuda)
  • Osiris (Ägypten)
  • Odin (Skandinavien)
  • Chrite (Chaldea)
  • Zoroaster (Persien)
  • Baal und Taut (Phönizien)
  • Indra (Tibet)
  • Bali (Afghanistan)
  • Jao (Nepal)
  • Thammuz (Syrien)
  • Xomolix (Thrazien)
  • Zoar (Bonze)
  • Adad (Assyrien)
  • Deva Tat und Sammonocadam (Siam)
  • Alcides (Theben)
  • Mikado (Sintoos)
  • Beddru (Japan)
  • Thor (Gallien)
  • Cadmus (Griechenland)
  • Hil und Feta (Mandaites)
  • Gentaut und Quexalcote (Mexiko)
  • Oschy (Formosa)
  • Fohi und Tien (China)
  • Adonis (Griechenland)
  • Ixion und Quirinus (Rom)
  • Prometheus (Caucasus)

Aber warum haben alle diese Götter diese Eigenschaften? Warum die Geburt durch eine Jungfrau am 25. Dezember? Warum der Tod für drei Tage und die zwangsläufige Wiederauferstehung?

Das Ende der Welt – oder das Ende der Ära (der Fische)

In der Bibel findet man immer wieder Textpassagen, in denen von der Zeit oder Ära gesprochen wird. Um dies richtig zu deuten, muss man mehr über die Präzession der Tag und Nachtgleiche wissen. Die alten Ägypter, wie auch schon Zivilisationen vor ihnen wussten, dass etwa alle 2.150 Jahre der Sonnenaufgang des Frühjahrtages in einem anderen Tierkreiszeichen stattfindet. Dies hat mit einem langsamen eiern der Erdachse zu tun. Es heißt Präzession, da die Sternbilder in der umgekehrten Reihenfolge zum normalen Jahresverlauf von der Sonne durchlaufen werden. Die Zeit bis die Sonne alle 12 Tierkreiszeichen durchwandert hat, beträgt gut 25.765 Jahre (diese Zahl kennen wir aus dem Maya-Kalender) . Dieser Durchlauf wird auch als das große Jahr bezeichnet. Alle frühen Zivilisationen die einen astronomischen Kalender besaßen, waren sich dessen bewusst. Jeder Tierkreisabschnitt wurde damals als Ära bezeichnet.

Viele deuten diese Bibelszene so, dass die Israeliten ein falsches Götzenbild verehrten. Aber das goldene Kalb ist Taurus, der Stier, und Moses repräsentiert die neue Ära von Aries, dem Widder. Deshalb blasen Juden noch heute das Widderhorn Schofar. Moses repräsentiert die neue Ära und mit der neuen Ära muss jeder die alte Ära ablegen.

Auch andere Götter haben diese Übergänge von einer Ära zu einer neuen Ära. Mithra (eine vorchristliche Gottheit) ließ beispielsweise ebenfalls den Stier töten.

Jesus ist die Figur, welche der Ära nach Aries zuzurechnen ist. Er ist die Ära der 2 Fische. Der Fischsymbolismus ist sehr häufig im Neuen Testament anzutreffen.

  • Jesus versorgte die Menschen mit Brot und 2 Fischen.
  • Als Jesus sein geistliches Amt beginnt, freundet er sich mit 2 Fischern an, die ihm daraufhin folgen.

Auch der Jesus-Fisch am Heck von Autos ist heidnische astronomische Symbolik für das Sonnenkönigreich der Fische. Jesus Christus’s vermeintlicher Geburtstag ist eventuell der Start dieser Ära.

In Lukas 22.10 heißt es: Er sprach zu ihnen: Siehe, wenn ihr hineinkommt in die Stadt, wird euch ein Mensch begegnen, der trägt einen Wasserkrug; folget ihm nach in das Haus, da er hineingeht.

NT Lukas 22.10

Dieser Absatz ist wohl einer der deutlichsten Bezugnahmen auf die Astronomie. Der Mensch der einen Wasserkrug trägt ist Aquarius – der Wassermann. Er repräsentiert die Ära nach den Fischen. Und wenn die Sonne – Gottes Sonne – die Ära der Fische verlässt, wird sie in das Haus des Wassermanns gehen, denn Wassermann folgt auf Fische in der Präzision der Tag und Nachtgleiche. Alles was Jesus damit sagt, ist das nach der Ära der Fische die Ära des Wassermanns beginnt.

Demnach müsste ja bald eine Neue Geschichte Metapher oder sowas entstehen und uns das wohl verheißene Goldene Zeitalter bescheren.

3 Gedanken zu „Der Jahreskreis | Traditionen und Ihren Ursprung

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